Homöopathie vor und nach der Operation
Homöopathie ist nicht in der Lage, medizinisch notwendige Operationen zu vermeiden. Strukturen die zerstört sind, werden nicht geheilt. Es können jedoch Funktionen die gestört sind wieder normalisiert werden. Homöopathie regt die Regulationsfähigkeit des Organismus an und stimuliert so die Selbstheilungskräfte. Genau diese benötigen Sie, um mit den Folgen von Operationen schneller fertig zu werden.
Die Anwendung und Dosierung der Mittel sollten sie bitte mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Die nachfolgenden Dosierungen beziehen sich auf Erwachsene. Für die kurze Behandlung reichen 1,5 g Röhrchen.
Vor der Operation
Arnika / Bergwohlverleih
Arnika. Am Abend vor der Operation beginnen. 3 x 5 Globuli, Potenz C30 täglich. Mindert postoperative Schwellungen und Blutergüsse.
Erstes Mittel bei Verletzungen und Wunden aller Art.
Bromelain
Bromelain. Zwei Tage vor der Operation beginnen. 3 x 2 Tabletten täglich. Bromelain ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Enzymen, die aus der Ananaspflanze gewonnen werden. Wirkt abschwellend und entzündungshemmend.
Nux vomica
Nux vomica. Hilft gegen Nebenwirkungen von Vollnarkosen 1 x 1 Globuli Potenz C30 kurz vor der Operation.
Nach der Operation
Arnika / Bergwohlverleih
3 x 5 Globuli, Potenz C30 täglich für etwa eine postoperative Woche.
Staphisagria / Stephanskörner, Rittersporn
Staphisagria. 3 x 5 Globuli, Potenz C30 täglich für eine postoperative Woche. Gutes Mittel bei Schnittverletzungen. Trägt zur "schöneren" Narbenbildung bei.
Hypericum / Johanneskraut
Hypericum. Gegen Schmerzen nach der Operation. 3 x 5 Globuli, Potenz C30 täglich eine postoperative Woche.
zusätzlich eines der nachfolgenden Präparate:
Bromelain
Bromelain. 3 x 2 Tabletten täglich für einige pstoperative Tage. Wirkt abschwellend und entzündungshemmend.
Wobenzym oder Phlogenzym
Wobenzym. Am Abend nach Operation 1 x 10 Tabletten, danach 3 x 5 Tabletten täglich für einige Tage.
Phlogenzym postoperativ: 3 x 2 Tabletten täglich für einige postoperative Tage.
